Werk- und Brandschutz

 

Chronik der Werkfeuerwehr

Heute besteht die Werkfeuerwehr aus insgesamt 60 Mitarbeitern, welche ihren Dienst in der Werkfeuerwehr nebenberuflich zu Ihrer normalen Tätigkeit in den Unternehmen durchführen. Die Mitglieder setzten sich aus den verschiedenen Unternehmen am Standort zusammen.

Sie ist verantwortlich für die Gefahrenabwehr von fünf Unternehmen im Bereich des Industrieparks, sowie für die BASF Catalysts Germany GmbH an der Großen Drakenburger Straße, und damit für etwa 650 Mitarbeiter der verschiedenen Unternehmen.

Feuerwehr 2

Geschichte seit der Gründung

Im Jahr 1973 gründete die damalige Kali-Chemie AG im Werk Nienburg eine Betriebsfeuerwehr, die mit einem Tragkraftspritzenanhänger incl. Ausrüstung ausgestattet war. Alle Handwerker waren aufgefordert, bei einem Werksalarm das damalige Gerätehaus am Kesselhaus aufzusuchen.

Einige Jahre später wurde dann mit einem ausgemusterten LF 8 (Opel – Blitz) von der Freiwilligen Feuerwehr Drakenburg das erste Fahrzeug in Dienst gestellt. Der Fahrzeugpark wurde in den folgenden Jahren weiter modernisiert.

Ende 1990 wurde der Entschluss gefasst, die Betriebsfeuerwehr anerkennen zu lassen und bei der Bezirksregierung Hannover der Antrag gestellt. Es wurde während dieser Zeit ein Abrollbehälter Chemie/Unfallhilfe in Eigenarbeit ausgebaut und ausgerüstet, um den stetig steigenden Gefährdungen durch Gefahrstoffe auf dem Werkgelände begegnen zu können.

Anerkennung durch Bezirksregierung

Nachdem 1992 Solvay-Deutschland das Werk in Nienburg übernommen hatte, wurde im April 1992 die Betriebsfeuerwehr Kali-Chemie als Werkfeuerwehr Solvay von der Bezirksregierung Hannover als nebenberufliche Werkfeuerwehr anerkannt.

1996 wurde von Solvay der Industriepark Nienburg gegründet und der Name der Werkfeuerwehr änderte sich in Werkfeuerwehr Industriepark Nienburg.

Im Mai 2009 wurde die Entscheidung getroffen, einen sogenannten Einsatzleitdienst in Leben zu rufen. Dieser besteht aus einer Führungskraft der Werkfeuerwehr, welcher eine Woche Bereitschaft hat und in dieser Zeit innerhalb kurzer Zeit das Werkgelände in Falle eines Alarms erreichen soll. Damit soll sichergestellt werden, dass zu jeder Uhrzeit eine entsprechend ausgebildete Führungskraft zur Verfügung steht. Hierfür steht ihm seit 2011 ein Kommandowagen zur Verfügung.

Anfang 2013 konnte als neustes Fahrzeug ein fast neues LF20 in Dienst gestellt werden. Dieses Fahrzeug war ein Vorführfahrzeug und wurde durch die elektrische und mechanische Werkstatt des Industrieparks den Anforderungen einer Werkfeuerwehr entsprechend umgebaut. Es ersetzt ein 30 Jahre alte LF16-TS.

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